Diskriminierung entgegentreten

Der folgende Abschnitt ist ein Auszug aus dem Buch „Freie Menschen in freien Vereinbarungen“:

Diskriminierungen sind zur Zeit Alltag – Abwertungen und Ausgrenzungen nach Geschlecht oder sexueller Orientierung, nach körperlicher Fitness oder Ausblidungsgrad, nach Alter oder Herkunft. Nicht Gesetze oder Verregelungen werden Diskriminierung beseitigen , sondern die unmitelbare Intervention der Einzelnen. Darum muss gerungen werden. Notwendig sind Diskussionen und Beschlüsse in bestehenden Zusammenhängen und das Herausholen des Widerstands gegen Diskriminierung aus der Theoriedebatte oder der verregelnden Strukturdiskussion, um ihn an das direkte Handeln der Menschen als Einzelpersonen zu übergeben. Es wre falsch, Menschen in formalisierten Verfahren schuldig sprechen zu wollen , wenn sie bewusst oder als Folge ihrer bisherigen Erfahrungen Unterdrückung oder Diskriminierung reproduzieren. Wichtiger ist, direkt zu intervenieren, die Vorgnge offenzulegen, zu klären, sich die emanzipatorischen Ziele zu verdeutlichen und dann fortzufahren auf dem gemeinsamen Weg, sich durch direktes intervenieren, gemeinsam voranzubringen. Die diskussionen um konkrete Personen und dren Ausgrenzung müssen beendet werden und die Disskussionen um die Möglichkeiten direkter Intervention müssen beginnen. Die Menschen werden in ihrer Entwicklung die Gestalter_innen emanzipatorischer Verhältnisse sein, nicht Gruppendruck und Verregelung. Unmittelbares Verhalten verändert die Gegenwart. Den übergeordneten Strukturen die Verantwortung für solch zentrale Fragen wie den Abbau von Diskriminierungen zu überlassen, zeigt nur einen überkommenen Glauben in die Weisheit der Mächtigen oder den Unwillen zum eigenen Handeln.

Vorschlag: „Ich möchte loswerden“– Plattform

Sinn kann es auch machen eine Plattform (tafel,plakat…) einzurichten.
Auf dieser befinden sich 2 Spalten.
Auf der ersten kann jede_r loswerden was er_sie möchte.
Zb: das und das ist vorgefallen, fühle mich sehr belästigt.
Oder ich würde mich über das und das freuen.
Die Tafel ist für alle zugänglich.
Die 2te Spalte ist für Kommentare da.
Zb: habe mich angesprochen gefühlt werde darüber nachdenken oder fänds cool wenn wir dazu eine Gesprächrunde machen könnten.

Oft tut es gut wenn Mensch seine bedürfnisse einfach mal äußern kann und auf so einer Tafel kann dies auch anonym geschehen.
Oft verhindert so eine Plattform Stundenlange Plena, unberügstigte Bedürfnise: Gewaltausbrüche!!!
Konflikte werden thematisiert.
Wenn auf so einer Plattform steht fühle mich durch homophobe sprüche stark betränkt können alle Menschen in der nächsten Zeit darauf achten und eingreifen.

Vorschlag : Schutzraum

Oft kommt es vor das nach einem Fall der körperlichen oder psyschichen Gewalt erstmal mehrere Tage darüber pleniert werden muss bis es zu Lösungen kommt.
was gar nicht so verkehrt ist.
Wenn sich die Gruppe oder auch nur ein paar Menschen dazu entscheiden das der Mensch nicht gehen soll da sie ihm gerne helfen wollen ist es super.
Da es aber auch immer betroffene gibt die angst haben und sich nicht wirklich währen können macht es sinn eine Art “ Schutzraum“ zu errichten in den sich Menschen jederzeit zurückziehen können. In diesem Schutzraum darf Mensch dann entscheiden wer zu ihm/ihr in den Raum darf (nur Frauen/Männer) .
Somit ist vorerst mal für die „Opfer“ gesorgt.
Nun kann sich darum gekümmert werden wie es weiter geht.